Luftreiniger gegen Viren, Bakterien und andere Aerosole
Hochwertige Luftreiniger mit Filtersystemen gegen Viren, Bakterien und andere Aerosole sowie größere luftgetragene Partikel sorgen für saubere Raumluft und reduzieren das Infektionsrisiko. Aerosole sind Partikel, die nur wenige Mikrometer oder weniger groß sind. Neben Allergenen, Rauch- und Geruchspartikeln können auch Viren wie das Coronavirus als Aerosole in der Luft schweben. Wenn viele Menschen zusammenkommen, wird die Konzentration dieser Partikel durch Atmen und Sprechen schnell erhöht, da sie lange in der Luft bleiben können. Luftreiniger, die auch Aerosole filtern, leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Corona und anderen Krankheiten. Eine Vielzahl von Nutzern, von Arztpraxen bis zu Büros und von Einzelhandelsgeschäften bis zu Kantinen, Friseursalons oder Fitnessräumen, profitieren von einer kontinuierlichen Raumluftreinigung.
WICHTIGER HINWEIS: Wir möchten betonen, dass Luftreiniger zwar die Konzentration von Viren, Bakterien und anderen Aerosolen massiv reduzieren, sie aber nicht hundertprozentig einfangen können. Daher sollten zusätzlich die während der Corona-Krise bewährten AHA-Regeln stets befolgt werden: Entfernung, Hygiene und tägliche Masken. Wenn diese Maßnahmen zusammen mit dem Einsatz von Luftreinigern befolgt werden, wird der Schutz vor Infektionen erheblich erhöht. Beachten und befolgen Sie stets die Anweisungen der Bundes- und Landesregierungen.
Informationen über Viren und Bakterien
Grippeviren und andere Viren oder Bakterien können das ganze Jahr über übertragen werden – sie sind nicht nur im Winter gefährlich. Die Krankheitserreger brauchen nur eine ausreichend große Angriffsfläche. Diese finden sie überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen. Beim Sprechen, Singen oder Sporttreiben gelangen viele Keime durch die Atmung in die Luft und werden von anderen eingeatmet.
Viren wie das Coronavirus brauchen einen Wirt, um sich zu vermehren. Bakterien hingegen können sich von selbst vermehren und werden oft durch Reiben an schmutzigen Oberflächen oder den Verzehr verdorbener Lebensmittel aufgenommen. Ein warmes und feuchtes Raumklima begünstigt die Entwicklung gefährlicher Magen-Darm-Erkrankungen wie Legionellose. Auch pathogene Schimmelpilzsporen können sich weiter vermehren. Andererseits kann ein hygienisches Raumklima durch regelmäßiges Bewegen und Wechseln der Luft im Raum aufrechterhalten werden.
Die häufigsten Infektionswege für Viren und Bakterien :
- Tröpfcheninfektion
- Luftübertragene Übertragung über die Atemluft (über Aerosole)
- Schmierinfektion
- über den Magen-Darm-Trakt (Flüssigkeiten und Lebensmittel)
Luftreiniger gegen die Gefahr von über die Luft übertragenen Viren und Bakterien
Richtig ausgestattete Luftreiniger können Viren und Bakterien in der Luft neutralisieren. Luftgetragen bedeutet, dass sich die pathogenen Partikel als Schwebeteilchen verbreiten und beim Einatmen aufgenommen werden. Erhöhte Konzentrationen dieser Partikel sind z. B. in Arztpraxen, Fitnessräumen, Geschäften oder Büros zu erwarten. Herkömmliche Lüftungs- und Klimaanlagen haben praktisch keinen Einfluss auf die Anzahl der Keime in der Luft. Wenn hochwertige Luftreiniger in stark frequentierten Räumen installiert werden, können sie die Raumluft mehrmals pro Stunde vollständig austauschen und durch ihre Filter leiten.
Die neuesten Modelle verwenden nun drei verschiedene Filterschichten, um die kleinsten Aerosole aufzufangen und 99,995 % saubere Luft an die Umwelt abzugeben. Die erste Schicht fängt alle groben Partikel wie Tierhaare oder gröbere Pollen auf. Darauf folgt ein Hochleistungs-HEPA-Filter, der auf der höchsten Filterstufe (HEPA 14) bis zu 99,995 % aller Feinpartikel wie Staub, Sporen oder Pollen auffängt. Um die feinsten Aerosole so weit wie möglich aus der Luft zu entfernen, wird ein dritter Filter nachgeschaltet. In der Regel handelt es sich dabei um einen Aktivkohlefilter, aber es werden auch andere Systeme verwendet.
Professioneller Einsatz von Luftreinigern in Krankenhäusern
Luftreiniger haben sich bereits als wichtiges Instrument der Infektionskontrolle erwiesen. Ein Beispiel aus dem Jahr 2003 zeigt, wie wertvoll diese Geräte für Krankenhäuser und Arztpraxen sind. Zu dieser Zeit breitete sich die Lungenkrankheit SARS in Hongkong aus. Nach umfangreichen wissenschaftlichen Voruntersuchungen beschlossen die Krankenhausbehörden der Stadt, alle Krankenhäuser mit mobilen Luftreinigern des Schweizer Unternehmens IQAir auszustatten. Die tragbaren Modelle wurden direkt neben den Betten der Patienten aufgestellt. Wie unabhängige Tests zeigten, konnte das HEPA-Filtersystem der damals verwendeten Luftreiniger bis zu 99,7 % der kleinsten luftgetragenen Partikel, wie z. B. das SARS-Virus, aus der Umgebungsluft entfernen.
Welcher Luftreiniger ist für Bakterien und Viren geeignet?
Da Bakterien und Viren als winzige Aerosole in der Luft schweben können, müssen Luftreiniger mit geeigneten Filtern ausgestattet sein. HEPA-Filter fangen bereits einen großen Teil der mikroskopisch kleinen Keime ab. Die besten Modelle filtern selbst kleinste Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern heraus. Um noch kleinere Partikel abzufangen, sollten zusätzliche Aktivkohlefilter, Nanosilberfilter, photokatalytische Filter oder Ionisatoren installiert werden.
Um sicherzustellen, dass Bakterien und Viren möglichst schnell in den Luftfilter gelangen, sollte bei stark frequentierten Räumen auch der Luftdurchsatz pro Stunde angepasst werden. Die Luft im Raum sollte mindestens zweimal pro Stunde vollständig ausgetauscht werden. Bei High-End-Geräten kann die Raumluft sogar bis zu fünfmal pro Stunde gewechselt werden. Eine zusätzliche Raumlüftung durch Fenster und Türen ist nicht erforderlich. Natürlich muss der Luftreiniger auch an die Größe des Raumes angepasst sein, in dem er aufgestellt wird. Die empfohlene Quadratmeterzahl entnehmen Sie bitte den Angaben auf dem Gerät.
